Artikel tagged mit: Kulturgeschichte
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Die Hauptstadt von Fünen ist ein sehr geschichtsträchtiges Pflaster. Überall in Odense begegnet man der 1000-jährigen Vergangenheit dieser Stadt und dem allgegenwärtigen Märchenerzähler Hans Christian Andersen.
Der nordische Gott Odin höchstpersönlich gab der Stadt seinen Namen, denn Odense bedeutet „Odins Heiligtum“. Odin war in der Götterwelt für Krieg, Weisheit und Dichtung gleichzeitig zuständig, was dieser Stadt offensichtlich zugutekam. Der Bau eines Kanals, der Odense mit dem Meer verband, machte die Stadt zum bedeutenden Handelsstützpunkt für Textilien. Dänemarks berühmtester Märchendichter kümmerte sich um das Ressort Dichtung, und zahlreiche Museen, Galerien, Antiquariate und …
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Dänemarks Nationalmuseum in Kopenhagen widmet sich vom 2. April an in einer neuen Sonderausstellung einem vergessenen Kapitel der dänischen Geschichte. “Dänisch Westindien – eine Kolonie entsteht” (Dansk Vestindien – en koloni bliver til) beleuchtet die Hintergründe des dänischen Zuckerabenteuers in der Karibik und erzählt von afrikanischen Sklaven und nordischen Kolonialherren – aber auch von zeittypischer Architektur, die sich noch heute auf den Westindischen Inseln und in Kopenhagen finden lässt.
Zwischen 1670 und 1820 schossen vier Forts, zwei Sklavenstationen, drei Städte und zahlreiche Kirchen in Dänisch Westindien und nicht zuletzt hunderte Plantagen …
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Der dritte und bisher größte dänische Nationalpark – der Nationalpark Wattenmeer – ist am 16. Oktober 2010 offiziell eingeweiht worden. Er ist für alle geöffnet – jeder Tourist kann sich nach wie vor frei und ungehindert in die Natur begeben. Der Nationalpark bietet jedoch bessere Möglichkeiten, die Gegend zu erleben und die reichhaltige Natur und Kultur aus der Nähe zu betrachten.
Mit dem Nationalpark Wattenmeer fügt sich eines der wichtigsten Naturgebiete Dänemarks in die Reihe dänischer Nationalparks ein. Damit wurde nun der dritte von insgesamt fünf geplanten Nationalparks eingeweiht.
Der Nationalpark …
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65 Jahre stand der Idstedter Löwe einsam, verloren und fast vergessen auf seinem Sockel im Innenhof des Kopenhagener Zeughauses. Jetzt soll er dahin zurückkehren, wo seine Odyssee begann: nach Flensburg.
Der Idstedt-Löwe erinnert an den Sieg der dänischen Armee über Schleswig-Holstein in der Schlacht von Idstedt am 25. Juli 1850. Das Ergebnis dieses Sieges war, dass Flensburg weiterhin zu Dänemark gehörte. Nach ihrem Sieg ließen die Dänen die von dem Bildhauer H.W. Bissen geschaffene Bronzeskulptur 1862 auf dem Alten Friedhof von Flensburg aufstellen. Blick Richtung Süden, Richtung Preußen, Richtung Feindesland. …
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Dänemarks älteste Stadt feiert 1300. Jubiläum. Die ältesten Funde belegen, dass im damals noch an der Nordee in Südwestjütland gelegenen Ribe bereits im Jahr 710 Menschen siedelten. Ein Jahr lang feiern Bürger, Vereine, Institutionen und Ribe-Besucher den runden Geburtstag mit zahlreichen Festveranstaltungen.
Die offizielle Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten fand am 8. Januar im zwischen 1130 und 1134 erbauten Dom zu Ribe in Anwesenheit von Ribes Bürgermeister Johnny Søtrup und der dänischen Kulturministerin Carina Christensen statt. Gleichzeitig begannen zahlreiche Museen der Stadt sehenswerte Sonderausstellungen: So zeigt das neu renovierte Ribe Kunstmuseum unter dem …
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In Zusammenarbeit mit der Nolde Stiftung Seebüll zeigt das Kunsten Museum of Modern Art in Aalborg noch bis zum 3. Januar 2010 die Ausstellung „Emil Nolde und Dänemark“. Emil Nolde (1867-1956) gehört zu den berühmtesten Künstlern der Welt, und insbesondere seine Aquarelle sind wegen ihrer Schönheit und Farbenpracht hoch geschätzt. Emil Nolde wählte den Lebensweg eines freien Künstlers, und sein Schicksal wurde in einer Zeit des Umbruchs von politischen Strömungen und Heimatgefühl stark beeinflusst. Seine künstlerische Entwicklung lässt sich in dieser großen, retrospektiven Ausstellung Schritt für Schritt nachvollziehen.
Vom 5. …
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Dänische Archäologen gehen ihrem Kulturerbe im wahrsten Sinn des Wortes auf den Grund. Vor kurzem begannen vorsichtige Bohrungen in den Grabhügeln von Jelling. Die Arbeiten sind der Auftakt des sogenannten Jellingprojektes, mit dem Forscher des dänischen Nationalmuseums in den kommenden Jahren mehr über einen der wichtigsten Kulturschätze im Königreich und seine Zeit herausfinden wollen.
Die beiden „Jellinghügel“ – Thyras Høj und Gorms Høj – gehören zusammen mit den benachbarten Runensteinen von Jelling und der kleinen Kirche des jütländischen Dorfes zum Unesco-Welterbe. Im nördlich gelegenen Grabhügel Thyras Høj ruht der legendäre Gorm …

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